27.2.16

ANDREW DICK & KESSLER SCHWARZ GRUPPE

VERNISSAGE MIT ANDREW DICK (CANADA)

MITTWOCH, 2.MÄRZ 2016 18 - 23 UHR 


 


21.1.16

DCA - GALERIERUNDGANG


MURAT ÖNEN & THOMAS FRÖHLICH 
| MALEREI | FOTOGRAFIE 
| ISTANBUL | DRESDEN

Samstag, 23.1.2016
14-21 Uhr
Eintritt frei 

GALERIE HOLGER JOHN
Rähnitzsgasse 17
Barockviertel
01097 Dresden 


5.1.16

MURAT ÖNEN & THOMAS FRÖHLICH

MURAT ÖNEN & THOMAS FRÖHLICH 

| MALEREI | FOTOGRAFIE 

| ISTANBUL | DRESDEN

 

 

 

Herzliche Einlagung zur

VERNISSAGE am

DONNERSTAG, 14. JANUAR 2016 18 Uhr

Es spricht: Kulturmittlerin Sylvia Peters


Ausstellung von 15.1. - 14.2. 2016

geöffnet von Mittwoch - Sonntag 

14 - 19 Uhr

Eintritt frei.

 

 

28.12.15

Kultur-Jahresrückblick

Kultur-Jahresrückblick in der SZ-Sächsische Zeitung
Die brennendste Frage am Ende des Jahres lautet: Wie geht es Ai Weiwei? Seit einer gefühlten Ewigkeit hat man nichts gehört vom chinesischen Superstar der Kunst. Sortiert er vielleicht noch die Legosteinchen, mit denen ihn seine Fans überschütteten? Als der Künstler im Sommer endlich aus China ausreisen durfte, war für die Mächtigen dort die größte Gefahr gebannt. Sie konnten sich beruhigt zurücklehnen und ihre Spiogenten in Urlaub schicken. Auch ohne sie blieb in Europa kein Schritt des Künstlers unbeobachtet. Keines seiner Worte blieb unzitiert. Jeden Tag eine neue Meldung, auch wenn es nichts zu melden gab. Auwei, auwei.
Noch eine brennende Frage: Was wissen die Experten der Taskforce denn nun wirklich über die Sammlung von Cornelius Gurlitt und die Herkunft der Arbeiten darin? Enttäuschende Antwort: nicht viel mehr als vor einem Jahr.
Die Überraschung des Jahres kam aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Aber es handelte sich nicht um eine Ausstellung, sondern um eine Personalie: Generaldirektor Hartwig Fischer geht im Frühling nach London und wird dort Direktor des British Museum. Das Personalkarussell zwischen britischen und diversen deutschen Museen und Theatern kam nicht erst mit Fischer in Schwung, und es dreht sich auch in die Gegenrichtung. So kam Stephanie Buck im Herbst aus London nach Dresden, um hier das Kupferstich-Kabinett zu leiten.
Aus der Romantik aufs Schlachtfeld
Die Wiederentdeckung des Jahres gelang dem Kunstgewerbemuseum: Dessen Direktorin Tulga Beyerle lud den Produktgestalter Hermann August Weizenegger ins Wasserpalais von Schloss Pillnitz ein. Er erzählte eine wunderbare Geschichte von einer falschen Blume, die in Sachsen goldrichtig ist. Diese kleine Schau war eine feine Hommage an die Sebnitzer Seidenblumenherstellung, ein Designmärchen. Fortsetzung erwünscht.
Das Jubiläum des Jahres feierte die Städtische Galerie mit ihrem 10. Geburtstag. Es war einst der Bürgerwille, der diese Kunstinstitution auf den Weg brachte. Seitdem gab es wichtige und gut gemachte Ausstellungen Dresdner Künstler. Immer wieder ein Fest fürs Auge und für den Kopf.
In Feierlaune waren im Spätsommer die Kunstfreunde in Zwickau. Sie richteten das Kunstfest des Jahres aus: den 30. Hochzeitstag von Rosa Loy und Neo Rauch. Im Kunstverein zeigten der Leipziger Malerstar und seine aus Zwickau stammende Gattin Bilder, mit denen sie sich im Laufe ihres Lebens beschenkten. Ein Prosit auf das sächsische Traumpaar der Kunst!
Wirklich romantisch, und zwar im besten kunsthistorischen Wortsinn, hatte das Jahr im Dresdner Albertinum begonnen: Erzählt wurde dort von der Künstlerfreundschaft zwischen Caspar David Friedrich und Johann Christian Dahl. Auserwählte Bilder, erlesen präsentiert. So hätte es weitergehen können. Aber in den Museen der SKD wurden Schlachtfelder eröffnet. Drei Foto-Ausstellungen widmeten sich im 101. Jahr nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges und im 70. Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges politischen Auseinandersetzungen und gesellschaftlichen Konflikten in der Welt. Das Publikum im Albertinum reagierte leicht verstört. Andererseits nahm es gelassen zur Kenntnis, was manchen Künstler und alle Kunsthändler auf die Palme bringt: die geplante Änderung des Kulturgutschutzgesetzes. Malerfürst Georg Baselitz, vermutlich angespornt von seinen Kunsthändler-Söhnen, ließ polternd alle seine Museums-Leihgaben aus Dresden und Chemnitz abholen. Im Albertinum wurde auf diese Weise über Nacht ein ganzer Saal frei. Direktorin Hilke Wagner besetzte den Raum vorübergehend mit einem einzigen Kunstwerk: Ein Objektbild von Thomas Bayrle war zu sehen, ein fettes Euro-Zeichen. Treffer!
Diese Debatte um das Kulturgutschutzgesetz macht es den Museen im Moment recht schwer, Arbeiten von Privatsammlern auszuleihen, die sich für Kunstliebhaber halten, in Wahrheit eigentlich Kapitalanleger sind. Aber keine Sorge, sie sind noch nicht ausgestorben, die gut betuchten Freunde der Kunst und der Künstler. Männer und Frauen, die aus Lust und Leidenschaft sammeln. Mäzene, die zielgerichtet einen Künstler unterstützen, sind unter uns. In Dorfhain am Rande des Osterzgebirges zum Beispiel lebt und arbeitet Jens Jähnig, der in seinem Betrieb Künstlern wie Hüseyin Arda einen Platz zum Arbeiten gibt. Ardas Wortskulpturen sind unaufgeregt und gewaltig, und sie treffen den Nerv der Zeit. Jähnig hilft, die künstlerischen Botschaften in die Welt hinauszutragen. Chapeau!
Auch anderswo in der Welt gibt es Künstler, die sich einmischen in das Zeitgeschehen und die es damit weit bringen können. Und es gibt Galeristen, die man bewundert, weil sie das zeigen. Ist Dresden schon so tief verunsichert von Pegida und Co., dass manche es mutig finden, wenn der Galerist Holger John zeitgenössische Kunst aus Syrien ausstellt und damit den Blick in eine Kunstszene öffnet, die hierzulande kaum bekannt ist? „Overshadowed“ hieß die beeindruckende Schau, an der maßgeblich ein arabischer Dresdner beteiligt war. Er wurde in Damaskus als Sohn einer Deutschen und eines Syrers geboren, ist nun Meisterschüler an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste und gab in diesem Jahr dem Wort Kunsttransport eine neue Bedeutung. Der junge Mann fuhr mit einem klapprigen Auto durch Europa, das er für „einen Sachsen auf der Flucht“ ausgestattet hatte: Manaf Halbouni. Diesen Namen sollte man sich merken.
Bemerken konnte man auch, dass junge Künstler hierzulande auffallend gern und gut zeichnen: Ella Becker, Tony Franz, Marie Athenstaedt, zum Beispiel. Wer die Shows dieser Künstler verpasste, kann derzeit im Kupferstich-Kabinett grandiose Zeichenkunst des 21. Jahrhunderts bestaunen: von Ines Beyer, Friederike Feldmann und Marc Brandenburg, zum Beispiel.Die brennendste Frage am Ende des Jahres lautet: Wie geht es Ai Weiwei? Seit einer gefühlten Ewigkeit hat man nichts gehört vom chinesischen Superstar der Kunst. Sortiert er vielleicht noch die Legosteinchen, mit denen ihn seine Fans überschütteten? Als der Künstler im Sommer endlich aus China ausreisen durfte, war für die Mächtigen dort die größte Gefahr gebannt. Sie konnten sich beruhigt zurücklehnen und ihre Spiogenten in Urlaub schicken. Auch ohne sie blieb in Europa kein Schritt des Künstlers unbeobachtet. Keines seiner Worte blieb unzitiert. Jeden Tag eine neue Meldung, auch wenn es nichts zu melden gab. Auwei, auwei.
Noch eine brennende Frage: Was wissen die Experten der Taskforce denn nun wirklich über die Sammlung von Cornelius Gurlitt und die Herkunft der Arbeiten darin? Enttäuschende Antwort: nicht viel mehr als vor einem Jahr.
Die Überraschung des Jahres kam aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Aber es handelte sich nicht um eine Ausstellung, sondern um eine Personalie: Generaldirektor Hartwig Fischer geht im Frühling nach London und wird dort Direktor des British Museum. Das Personalkarussell zwischen britischen und diversen deutschen Museen und Theatern kam nicht erst mit Fischer in Schwung, und es dreht sich auch in die Gegenrichtung. So kam Stephanie Buck im Herbst aus London nach Dresden, um hier das Kupferstich-Kabinett zu leiten.
Aus der Romantik aufs Schlachtfeld
Die Wiederentdeckung des Jahres gelang dem Kunstgewerbemuseum: Dessen Direktorin Tulga Beyerle lud den Produktgestalter Hermann August Weizenegger ins Wasserpalais von Schloss Pillnitz ein. Er erzählte eine wunderbare Geschichte von einer falschen Blume, die in Sachsen goldrichtig ist. Diese kleine Schau war eine feine Hommage an die Sebnitzer Seidenblumenherstellung, ein Designmärchen. Fortsetzung erwünscht.
Das Jubiläum des Jahres feierte die Städtische Galerie mit ihrem 10. Geburtstag. Es war einst der Bürgerwille, der diese Kunstinstitution auf den Weg brachte. Seitdem gab es wichtige und gut gemachte Ausstellungen Dresdner Künstler. Immer wieder ein Fest fürs Auge und für den Kopf.
In Feierlaune waren im Spätsommer die Kunstfreunde in Zwickau. Sie richteten das Kunstfest des Jahres aus: den 30. Hochzeitstag von Rosa Loy und Neo Rauch. Im Kunstverein zeigten der Leipziger Malerstar und seine aus Zwickau stammende Gattin Bilder, mit denen sie sich im Laufe ihres Lebens beschenkten. Ein Prosit auf das sächsische Traumpaar der Kunst!
Wirklich romantisch, und zwar im besten kunsthistorischen Wortsinn, hatte das Jahr im Dresdner Albertinum begonnen: Erzählt wurde dort von der Künstlerfreundschaft zwischen Caspar David Friedrich und Johann Christian Dahl. Auserwählte Bilder, erlesen präsentiert. So hätte es weitergehen können. Aber in den Museen der SKD wurden Schlachtfelder eröffnet. Drei Foto-Ausstellungen widmeten sich im 101. Jahr nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges und im 70. Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges politischen Auseinandersetzungen und gesellschaftlichen Konflikten in der Welt. Das Publikum im Albertinum reagierte leicht verstört. Andererseits nahm es gelassen zur Kenntnis, was manchen Künstler und alle Kunsthändler auf die Palme bringt: die geplante Änderung des Kulturgutschutzgesetzes. Malerfürst Georg Baselitz, vermutlich angespornt von seinen Kunsthändler-Söhnen, ließ polternd alle seine Museums-Leihgaben aus Dresden und Chemnitz abholen. Im Albertinum wurde auf diese Weise über Nacht ein ganzer Saal frei. Direktorin Hilke Wagner besetzte den Raum vorübergehend mit einem einzigen Kunstwerk: Ein Objektbild von Thomas Bayrle war zu sehen, ein fettes Euro-Zeichen. Treffer!
Diese Debatte um das Kulturgutschutzgesetz macht es den Museen im Moment recht schwer, Arbeiten von Privatsammlern auszuleihen, die sich für Kunstliebhaber halten, in Wahrheit eigentlich Kapitalanleger sind. Aber keine Sorge, sie sind noch nicht ausgestorben, die gut betuchten Freunde der Kunst und der Künstler. Männer und Frauen, die aus Lust und Leidenschaft sammeln. Mäzene, die zielgerichtet einen Künstler unterstützen, sind unter uns. In Dorfhain am Rande des Osterzgebirges zum Beispiel lebt und arbeitet Jens Jähnig, der in seinem Betrieb Künstlern wie Hüseyin Arda einen Platz zum Arbeiten gibt. Ardas Wortskulpturen sind unaufgeregt und gewaltig, und sie treffen den Nerv der Zeit. Jähnig hilft, die künstlerischen Botschaften in die Welt hinauszutragen. Chapeau!
***Auch anderswo in der Welt gibt es Künstler, die sich einmischen in das Zeitgeschehen und die es damit weit bringen können. Und es gibt Galeristen, die man bewundert, weil sie das zeigen. Ist Dresden schon so tief verunsichert von Pegida und Co., dass manche es mutig finden, wenn der Galerist Holger John zeitgenössische Kunst aus Syrien ausstellt und damit den Blick in eine Kunstszene öffnet, die hierzulande kaum bekannt ist? „Overshadowed“ hieß die beeindruckende Schau, an der maßgeblich ein arabischer Dresdner beteiligt war. Er wurde in Damaskus als Sohn einer Deutschen und eines Syrers geboren, ist nun Meisterschüler an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste und gab in diesem Jahr dem Wort Kunsttransport eine neue Bedeutung. Der junge Mann fuhr mit einem klapprigen Auto durch Europa, das er für „einen Sachsen auf der Flucht“ ausgestattet hatte: Manaf Halbouni. Diesen Namen sollte man sich merken.***
Bemerken konnte man auch, dass junge Künstler hierzulande auffallend gern und gut zeichnen: Ella Becker, Tony Franz, Marie Athenstaedt, zum Beispiel. Wer die Shows dieser Künstler verpasste, kann derzeit im Kupferstich-Kabinett grandiose Zeichenkunst des 21. Jahrhunderts bestaunen: von Ines Beyer, Friederike Feldmann und Marc Brandenburg, zum Beispiel.

17.12.15

VERLÄNGERT

AUSSTELLUNG SYRISCHER KÜNSTLER
BIS SONNTAG VERLÄNGERT 



 Foto: Thomas Fröhlich

30.11.15

FINISSAGE & LESUNG

F I N I S S A G E

Samstag, 12.12.2015 

19:00 - 23:55 Uhr


OVERSHADOWED - ÜBERSCHATTET

Zeitgenössische Positionen aus Syrien
kuratiert von Tobias Moerike

Galerie Holger John
International Friends – Dresden
und der Sorbische Künstlerbund e. V.

laden ALLE !!! FREUNDE DER KUNST ein:

Kurzlesungen aus und zu Syrien mit den Dichtern
Abdelwahhab Azzawi (Damaskus/Dresden)
und Benedikt Dyrlich (Dresden/Bautzen)
musikalische Begleitung der Lesungen und des Abends: 

Muhammad Shehadeh (Damaskus/Dresden)
und Thabet Azzawi (Damaskus/Dresden) auf Oud
sowie Abed Sarraf (Damaskus/Dresden) mit Gitarre.

Kunst | Poesie | Musik | Feier | Speisen | Getränke
Eintritt frei!

25.11.15

mobil

At the Table - Narratives on the Technological, 
the Imagined, and the Dead Body
Saturday, 5th December, Sesc Consolação,  São Paulo

                
Hanging (detail) Aya Ben Ron

The project assembles narratives of the ongoing conglomeration between bodies and implantations, between humans and devices, of the interfaces between the human body with artefacts and different technologies. Technological modifications to and transformations of the body seem sensible and legitimate whenever they have a therapeutic or socially integrative character. Nevertheless, the question inevitably arises as to where the boundary needs to be drawn regarding this self-reshaping. At what point should the problems of resources and social justice take priority over the right to self-optimization? Does – ultimately – the desire for self-transformation correspond to the logic of a global ideology of growth that fantasizes itself into an intricately networked, neoliberal, appallingly unjust future? Or can we imagine fantastic techno-bodies, who propagate a recognition of difference and are able to coalesce machines, the organic, desire, and the imagination? 
Experts from different disciplines take a seat at the table and tell of the transformative potential – through technology and fictions – of our bodies. We begin with the dead, the bodies forgotten and unidentifiable, in which our future lies buried. This is followed by dialogues on bodies with disabilities which challenge our technological and social possibilities. And we end with the desires for and the imagining of bodies that are on the threshold to something different, a nascent form of existence that potentially fuses with other humans, animals, gods, and machines. Take a seat at the table. 

15:00 The narration of the bones: The body as a mnemonic device by Clara Ianni &  Luiz Fontes          
16:15 The 2006 Disability Act and the 2010 Anti-Inclusion Manifesto - How the right to imperfection is challenging society by Marta Almeida Gil & Estela Lapponi
17:30 Deep Brain Stimulation I: Neural prostheses for Parkinson’s disease by Victor Rosetto Barboza & Erich Fonoff
18:30 Deep Brain Stimulation II: Neural prostheses for depression by Erich Fonoff & Christian Dunker
19:30 Shamanism as a Technology of the Body: How to approach virtual worlds and information by Fabianne M. Borges & Laymert Garcia dos Santos
20:45 Current speculations and anticipations on a future body by Laerte Coutinho & Amara Moira & Jean Wyllys
Every dialogue is followed by a 20 minute discussion with the following hecklers and guests: 
Max Hinderer Jorge Cruz, Rodrigo Maltez Novaes, Benjamin Serroussi, , Marcia Tiburi, and Rita Wu.
Dialogues and discussion in Portuguese with simultaneous translation into English. 
A project by Mobile Academy Berlin presented by Goethe-Institut and SESC.


Participants:
Victor Rossetto Barboza is a neurosurgeon at Hospital das Clínicas de São Paulo. He is currently working with deep brain stimulation (DBS) in cases of epilepsy, pain in traumatic spine lesion and Parkinson’s disease.
Fabiane M. Borges has a PhD in clinical psychology and is an essayist and artist. Her research focuses on Space-art, art and technology, shamanism, performance and subjectivity.
Laerte Coutinho is a recognized and respected cartoonist and caricaturist who, at age 57, started gender transitioning, opening a profound discussion on gender identity in Brazil.
Max Jorge Hinderer Cruz works as a writer, cultural critic, and translator specializing in materialist aesthetics, Latin American Studies, colonial economy, and Brazilian 20th century art.
Christian Ingo Lenz Dunker is a psychoanalyst and professor at the Department of Clinic Psychology at the Institute of Psychology of the University of São Paulo. His research centers on clinical psychoanalysis of Lacanian orientation and its relations to Language Sciences and Philosophy.
Clara Ianni is an artist whose work uses several medias such as video, installation, intervention, sculpture and texts. Her research focuses on the relationship between art and politics, exploring its ideological implications.
Erich Fonoff is Associate Professor in the Neurology Department at the Faculty of Medicine at the University of São Paulo. His current work is based on functional neurosurgical treatment for neuropsychiatric diseases and the anatomical and physiological mapping of the nervous system.
Luiz Roberto de Oliveira Fontes is both a doctor of Obstetrics/Gynecology and Forensic Anthropology. As a forensic anthropologist his interest lies in diagnosing the cause and the approximate time of death, and the human identification in cases that are hard to solve by conventional methods.
Marta Almeida Gil is a sociologist who has set up the Saci network of information (www.saci.org.br) whose aim is to develop the knowledge necessary to understand the extent and nature of the varying disabilities affecting so many of Brazil's citizens.
Estela Lapponi is a São Paulo based artist who creates authorial works in contemporary dance, performance, and visual arts. She investigates artistically and conceptually the terminology she created – “Corpointruso” - in which she advocates taking a different stance regarding everything that is outside normalizing standards. In 2010 she wrote the ANTI-INCLUSION Manifesto.
Amara Moira is a writer, transgender prostitute, and activist. She is the author of the blog What if I was a Prostitute in which she writes about her experience as a prostitute, and raises questions related to transphobia and prostitution.
Rodrigo Maltez Novaes is a visual artist, designer, and translator, who now heads the long-term project of the translation and publication of Vilém Flusser's work from Brazilian-Portuguese into English
Laymert Garcia dos Santos is an essayist and university lecturer in the field of sociology and technology at the University of Campinas, in São Paulo state, and he has published on the topics of art, culture and technology
Benjamin Seroussi is the director of Casa do Povo and curator at Vila Itororó. These projects focus on developing cultural institutions based on collective management techniques, in a close dialogue with their respective surroundings and with wider urban issues.
Marcia Tiburi has a PhD in Philosophy and is a writer and professor at Mackenzie University in Sao Paulo. She was one of the hostesses of Saia Justa at GNT television channel and she has written several books on philosophy, biopolitics, aesthetics and ethics.
Rita Wu is an artist, designer and programmer. She explores the relation among body, space and technology, investigating the expansion that technology can bring to our space perception through wearable interfaces.
Jean Wyllys is lecturer, journalist and politician and is a member of the parliamentary front in defense of LGBT rights.