29.11.09

27.11.09

ELBEE BAD + LICHTKREUZ


HEUTE !!!!!! Freitag, 26.11.09 21 uhr DJ ELBEE BAD CYNETART FESTSPIELHAUS HELLERAU









26.11.09

CYNETART 2009

http://de-bug.de/dates/present_images/1253809192-Cynetart2009.jpg

Cynetart

26. November bis 6. Dezember:

Dresden, Festspielhaus Hellerau

Automatic Clubbing und European Tele-Plateaus. Zur 13. Auflage des Internationalen Festival für computergestützte Kunst fährt die Trans-Media-Akademie Hellerau brandaktuelle Geschütze auf. Vom meditativen Computerspiel eines Jannis Urle Kilian Kreft über Transnationale Räume der Begegnung und Co-Produktion bieten zwei lange Wochenenden in der Hauptstadt Sachsens Einblicke in die Zukunftsvisionen aus Installationskunst und Nachtleben

Widmet sich der erste Teil hauptsächlich den musikalischen Gelüsten, werden in der zweiten Episode auf dem VIPA-Kongress Diskussionen über das zukünftige Potential einer Netzdemokratie geführt. Neben den Video- und Performance-Installationen von unter anderem Humatic, intoLight, Vera-Maria Glahn und Marcus Wendt spielt Modeselektor Weggefährte Paul St. Hilaire mit seinem Gefährten Scion zum klassischen Konzert auf.

Die Verbindung einer musikalisierten Kultur und eine Momentaufnahme der digitalen Kultur stehen auf der Agenda der Cynetart ganz weit oben. Ein neuer Raum für Entdeckungen wie die Media Slotmachine und das offen begehbare virtuelle Environment.

Line-Up: Paul St. Hilaire with Scion, Monolake Live Surround, Jacob Korn (live), dj staticthomas, eLBee BAD & friends uvm.

DER EINE TRAGE DES ANDEREN LAST

25.11.09

FÜCHRTET EUCH NICHT

Rammstein-Konzert in München

„Fürchtet euch nicht!“

Von Peter Richter

Die Rammstein-Mitglieder bei der Verleihung des “Echo“ 2006 in Berlin

Die Rammstein-Mitglieder bei der Verleihung des "Echo" 2006 in Berlin

24. November 2009 Schwer zu sagen, was eigentlich der Haupt- und Höhepunkt ist an so einem Abend, wenn die Dramaturgie ohnehin gar nichts anderes kennt. Vielleicht gleich der Anfang, wenn sich die Musiker mit langstieligen Äxten durch die Bühnenwand zu den 14 000 Menschen durcharbeiten, die kurz darauf die Silben „Ramm“ und „Stein“ durch die Olympiahalle brüllen werden, als hinge davon ihr Leben ab, was es in diesem Augenblick ja auch tut. Oder das traurige, das wirklich tieftraurige Gesicht, das der Sänger Till Lindemann zu alldem macht, die Rockerpraxis des Headbangens durch Verlangsamung zurückführend auf das, was es ist: ein sehr, sehr grundsätzliches Kopfschütteln.

Oder die Szenen, in denen er wie ein Wolpertinger aus Emil Jannings und Stephen Kings „It“ durch die Kulissen stiefelt. Oder der Moment, in dem sich Keyboarder Flake Lorenz in eine Wanne legt, „in Salz und Eiter“, wie die Menge weiß und Lindemann nicht singen darf, weil das betreffende Lied verboten ist, indiziert zum Schutz einer hier gar nicht anwesenden Jugend vor den Lockungen von Foltersex. Oder der, wenn Lorenz aus der Wanne aufersteht als Michael Jackson im Glitzerdress und den Moonwalk macht. Den Rest des Abends wird er, unterbrochen von einer Schlauchboottour über den Köpfen des Publikums, auf einem Laufband verbringen; Rammstein macht schließlich Marschmusik. Oder der Schluss, wenn Sänger Lindemann als „Engel“ zwischen zwei feuerspeienden Flügeln verglüht.

Gewaltverherrlichend seien das CD-Cover und das Stück „Ich tu dir weh”. So begründete die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien die Indizierung des Rammstein Albums „Liebe ist für alle da”
Gewaltverherrlichend seien das CD-Cover und das Stück „Ich tu dir weh”. So begründete die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien die Indizierung des Rammstein Albums „Liebe ist für alle da”

Unter Beobachtung der Popismus-Popen

Vielleicht waren es aber auch gar nicht die Showeinlagen, all diese pathetischen Bilder und Slapsticknummern, die Knalleffekte und die Feuerwerkskörper, vielleicht war der eigentliche Höhepunkt dieses Münchner (wegen absurder Verträge von den meisten Fotografen boykottierten) Abends die kleine Sonderzugabe, die Rammstein ganz am Ende ihren glücklichen, zerstörten Zuhörern schenkten: „Bayern san mir“ und ein bisschen Schuhgeplattel – ein kollegialer Gruß von ein paar Ost-Berlinern an die Bayern, mit denen sie sich das Geschäft als deutsche Folkloreexportweltmeister teilen.

Einerseits sind die perfektionistisch durchchoreographierten Shows jeden Abend so, und Rammsteins Shows waren immer schon spektakulärer, aufwendiger und unterhaltsamer als alles, was es sonst so gibt; andererseits ist, wie bei jedem anderen Theater, auch hier jeder Abend trotzdem ein bisschen anders, und das erste Deutschlandkonzert auf einer Europatournee ist sowieso besonders: Hier droht die extrascharfe Observanz durch die Hornbrillen der Popismus-Popen.

Inversion des Pop-Geschmacks

Das Phänomen Rammstein mag überall auf der Welt eines der ausverkauften Hallen sein, in Deutschland ist es zuallererst eines der Kritik und besteht aus zwei Teilen. Der erste ist eine erstaunliche Inversion des (von Boris Groys einmal so genannten) Pop-Geschmacks: Wo bei anderen die enorme Popularität zum ästhetischen Faktor wird, wird sie im Falle von Rammstein zum Beleg der Bedenklichkeit. Denn, zweites Subphänomen, was Rammstein speziell im deutschen Hörer weckt, ist eine überwältigende Fürsorgeanmaßung wider seinen Nächsten: Man selbst durchschaut das Ganze ja noch, aber schon mit Blick auf den unmittelbaren Stehplatznachbarn überwiegt die Sorge, der könnte nach dem Konzert in Polen einmarschieren.

Deutschtümelei wird Rammstein vorgeworfen, und zwar völlig zu Recht, nur: Nirgends werden sie dafür so geliebt wie in Frankreich oder Amerika und nirgends so gefürchtet wie in Deutschland; das ist gewissermaßen die antinationalistische Pointe an Rammstein. Nationalistisch ist eher, wer das nicht akzeptieren kann, dass ausgerechnet diese burleske Teutonenrevue „da draußen“ so gut ankommt und nicht, sagen wir mal: Jochen Diestelmeyer mit seinen, wie es heißt, sehr stimmungsvollen Texten. Nun hat extra der Philosoph Slavoj Zizek als letzter Amtswalter des Leninismus Entwarnung gegeben, mit Begründungen, zu denen viel Lacan und Kopfkratzen gehört, die aber auf den Satz hinauslaufen: „Fürchtet euch nicht, genießt Rammstein!“

Schwarzmarktpreise vor den ausverkauften Hallen

Wer weiß, womöglich wird es in diesem Windschatten sogar möglich, zuzugeben, dass Till Lindemann als Texter zumindest mehr Sinn für die deutsche Sprache hat als das meiste, was jedes Jahr in Klagenfurt so auftritt. Nur die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften hat keinen Genuss gefunden und die aktuelle Platte indiziert. Aber nicht wegen Deutschtümelei, Josef-Fritzl-Moritaten, Mord und Vergewaltigung, sondern wegen zweier Lieder über einvernehmlichen Sex. Das muss man sich einmal vorstellen. Sitzt unsere Bundesprüfstelle irgendwo in Texas? Werden Grimms Märchen auch verboten? Und macht das Spaß, Zahnpasta in die Tube zurückzufummeln?

Egal. Jetzt sind die Schwarzmarktpreise vor den ausverkauften Hallen schon allein wegen der Performance bei diesen Stücken jeden einzelnen der vielen hundert Euros wert.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.11.2009, Feuilleton
Bildmaterial: AP

VERWANDLUNG

Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler.
(Charles Baudelaire)

22.11.09

MR. ELBEE BAD


ZU GAST BEI DER CYNETART 2009 DJ MR. ELBEE BAD PRINCE OF DANCE - N.Y.

FREITAG, 27.11.09
FESTSPIELHAUS HELLERAU

CYNETART


Programmübersicht als Download (pdf): CYNETART-Programmübersicht

Do, 26.11. - Sa, 28.11. || Automatic Clubbing


Donnerstag, 26.11. || 20:00 - 23.00 Uhr


Weißer Saal
MindBox || Media Slotmachine

Ecksalon West
Zen Station || Meditatives Computerspiel

Ecksalon Ost
Don't Dance || Videoinstallation

Mediensalon
Interim Camp || Videokunstinstallation/ Projektraum

Donnerstag 26.11.2009 || Automatic Clubbing


Großer Festspielsaal
20:00 Eröffnung mit Roberto Zappalà & Wei Meng Poon
21:00 Harmony Universe || Virtuelles Musikinstrument

Dalcroze-Saal
21:30 IDOL TASK || Celebrity Showcase
23:00 IDOL TASK || Celebrity Showcase

Freitag, 27.11.2009 || Automatic Clubbing


Großer Festspielsaal
20:00 Harmony Universe || Virtuelles Musikinstrument
21:00 eLBee BAD & friends – THEE ART of Djing. PASSING THE LIMITS || DJ- / Live Performance
24:00 Jacob Korn live-AV || interaktives audiovisuelles deepRAVE Live-Set

Dalcroze-Saal
20:00 IDOL TASK || Celebrity Showcase
21:30 IDOL TASK || Celebrity Showcase
23:00 IDOL TASK || Celebrity Showcase

Samstag, 28.11.2009 || Automatic Clubbing


Großer Festspielsaal
20:00 staticthomas
21:00 Paul St. Hilaire with Scion || Live Konzert
23:00 Monolake Live Surround || Audiovisuelle Performance

Dalcroze-Saal
20:00 IDOL TASK || Celebrity Showcase
21:30 IDOL TASK || Celebrity Showcase
23:00 IDOL TASK || Celebrity Showcase

Do, 03.12. - Sa, 06.12. || European Tele-Plateaus


Donnerstag, 03.12.2009 || European Teleplateaus


Großer Festspielsaal
20:00 European Tele-Plateaus (ETP) | ETP_body-spaces09 – Exploration of Nearness & Distance || Performance
21:00 - 23:00 European Tele-Plateaus || offen begehbares, vernetztes Virtuelles Environment

Fr, 04.12. - Sa, 06.12. || VIPA-Kongress


Freitag, 04.12.2009 || European Tele-Plateaus, VIPA


Großer Festspielsaal
20:00 European Tele-Plateaus (ETP) | ETP_body-spaces09 – Exploration of Nearness & Distance || Performance
21:00 - 23:00 European Tele-Plateaus || offen begehbares, vernetztes Virtuelles Environment

Weißer Saal
21:00 - 23:00 New Nations || Kunstinstallation

Dalcroze-Saal
21:00 VIPA-Kongress || Eröffnungsvortrag

Samstag, 05.12.2009 || European Tele-Plateaus, VIPA


Dalcroze-Saal
11:00 - 18:00 VIPA-Kongress (www.virtuellesparlament.de)

Weißer Saal
11:00 - 23:00 New Nations || Kunstinstallation

Großer Festspielsaal
11:00 - bis 18:00 European Tele-Plateaus || offen begehbares, vernetztes Virtuelles Environment
20:00 European Tele-Plateaus (ETP) | ETP_body-spaces09 – Exploration of Nearness & Distance || Performance
21:00 - 23:00 European Tele-Plateaus || offen begehbares, vernetztes Virtuelles Environment

Sonntag, 06.12.2009 || European Tele-Plateaus, VIPA


11:00 - 15:00 #vipacamp
11:00 - 18:00 European Tele-Plateaus || offen begehbares, vernetztes Virtuelles Environment
11:00 - 18:00 New Nations || Kunstinstallation

TOTENSONNTAG




DAS ELEKTRISCHE KREUZ

21.11.09

ZU TISCH

20.11.09

IM OSTEN VIEL NEUES

Mit einer kleinen Bildergalerie möchten wir
Sie inspirieren, sich die Ausstellung
"IM OSTEN VIEL NEUES" von Konstanze Feindt Eissner
im Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, anzusehen.
Die Fotos entstanden anlässlich der Vernissage am 16. November 2009.
Noch bis zum 8. Januar 2010 können Sie die Ausstellung besuchen,
jeweils Mo, Mi 9-16 Uhr, Die u. Do 9-18 Uhr, Fr 9-12 Uhr.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Thomas Kübler
Amtsleiter

SCHWEINEGRIPPE

19.11.09

MILCHHOF


MILCHHOF BERLIN

UNICA


18.11.09

BUß UND BETTAG

ANONYME ZEICHNER

ANONYME ZEICHNER N°10
12.12.2009 - 17.01.2010


Eröffnung: 11.12.2009 / 19.00

Begrüßung: Sigrid Klebba/Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Friedrichshain/Kreuzberg

Öffnungszeiten: täglich 12-19 Uhr

(geschlossen am 25./26. Dezember 2009
sowie am 31. Dezember 2009 und 1. Januar 20010)

Programm:
jeden Sonntag um 14 Uhr (außer am 27. Dezember):
RUNDGANG DURCH DIE AUSSTELLUNG mit Anke Becker von blütenweiss

Sonntag, 13. und 20. Dezember jeweils ab 15 Uhr:
ADVENT IM BETHANIEN: Glühwein & Kekse

Donnerstag, 17. Dezember, 19 Uhr
VORTRAG VON DR. ANDREAS SCHALHORN/Kupferstichkabinett Berlin
“In Grenzen grenzenlos. Anmerkungen zu Qualität und Vielfalt der Zeichnung“

VERKAUF ANONYMER ZEICHNUNGEN zu einem Einheitspreis von jeweils 150 Euro
am Eröffnungsabend sowie an den Wochenenden von 15 - 19 Uhr
(außer am 26./27. Dezember)

An allen anderen Tagen ist eine Vorreservierung gegen Anzahlung möglich.

Zur Ausstellung erscheint eine PUBLIKATION in limitierter Auflage
mit einer Auswahl von 100 anonymen Zeichnungen zum Preis von 13 Euro.


Kunstraum Kreuzberg / Bethanien
Mariannenplatz 2
D-10997 Berlin
www.kunstraumkreuzberg.de
www.bluetenweiss-berlin.de

U-Bahn Kottbusser Tor




+++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++blütenweiss / office++++++++++++ +++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++becker@bluetenweiss-berlin.de+++ +++www.bluetenweiss-berlin.de++++++ +++www.anke-becker.de++++++++++++++ +++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++Kunstraum Kreuzberg/Bethanien+++ +++Mariannenplatz 2++++++++++++++++ +++10997 Berlin++++++++++++++++++++ +++Germany+++++++++++++++++++++++++ +++www.kunstraumkreuzberg.de+++++++ +++tel.:030/90298-1455+++++++++++++ +++++++++++++++++++++++++++++++++++

///English Version//////////////////////////////////////////
ANONYMOUS DRAWINGS N°10 December, 12th 2009 - January 17th 2010  opening reception: December, 11th, 2009 / 7 pm  closed on December 25./26. & Dezember 31. &  Januar 1st   program: every Sunday, 2PM (except December 27): GUIDED TOUR at the exhibition with Anke Becker (blütenweiss)  

17.11.09

GERHARD KETTNER


mein Lehrer, Gerhard Kettner
(* 10. August 1928 in Mumsdorf (gehört heute zu Meuselwitz); † 14. Juni 1993 in Dresden) war ein deutscher Lithograf und Graphiker. Er war Professor und Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

»Die eigentliche Aussagekraft der Zeichnung geht von den ungezeichneten Stellen aus.«


Rede von Bundeskanzler Gerhard Schröder zur Eröffnung der Ausstellung "Gerhard Kettner – Zeichnungen" am 26. August 2003 Dresden (Villa Eschebach)

16.11.09

OUTER COLD

DIE VERGESSENEN HANDSCHUHE

WAFFEN DER MODERNEN FRAU

FLANSCHIES


VERPASST ...